Diskussion um eine mögliche IBA 2020 in Berlin – der AKU war dabei:

Der AKU wurde nach Berlin eingeladen, um angesichts der dort geplanten IBA 2020 über Erfahrungen mit dem Stadtplanungsinstrument Internationale Bauausstellung und möglichen Auswirkungen auf städtische Umstrukturierungsprozesse zu berichten.

Auch in Berlin wollen Planer_innen mittels einer IBA verborgene Schätze (respektive Stadtkapital) heben und entdecken weiße Flecken (von ihnen Voids genannt: Leer-Räume) – und haben also leider ungefähr die selben Ideen wie in Hamburg. Noch ist nichts klar, aber eine IBA 2020 wird wohl vom Berliner Senat beschlossen, und die Vorbereitungsgruppe hat sich schon mal so tollen Begriffen wie Hauptstadt – Raumstadt – Sofortstadt verschrieben – oder will mittels sozialer Mischung für Integration sorgen.
Zur Kritik dieser Perspektive und Regierungsstrategie sei nochmal auf die Alles, Alles Verkehrt-Broschüre http://aku-wilhelmsburg.blog.de/2011/02/28/verkehrt-4-zentale-kritikpunkte-iba-hamburg-10717392/ und einen sehr treffenden Artikel von Andrej Holm
http://gentrificationblog.wordpress.com/2009/07/29/mythos-soziale-mischung/ verwiesen.

Diskutiert haben wir darüber mit Jutta Blume (Journalistin, u.a. MieterEcho) und Ricarda Pätzold (Stadtplanerin, TU Berlin). Einen Audiomitschnitt der Veranstaltung gibt es hier:

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