Mieterhöhung RuckZuck – „Anpassung an den Mietenspiegel“

Das ging Fix – rechtzeitig nach der Veröffentlichung des Hamburger Mietenspiegels am 23.11. flatterten am 25.11. für die Mieter des sog. „Weltquartiers“ in Wilhelmsburg – und vermutlich für viele, viele andere MieterInnen in Hamburg auch – die Mieterhöhungen in die Briefkästen. Mit dem Verweis auf den neuen Hamburger Mietenspiegel und die darin erhobenen „Vergleichsmieten“ müsse man die Miete ab Februar erhöhen.

Dahinter stehen keinerlei materielle Verbesserungen, die Miete wird lediglich an die Dynamik des Marktumfeldes angepasst. Der Mietenspiegel erweist sich wie jedes Jahr als ein prima Instrument für die Vermieter, die Miete auch in Bestandsmietverträgen anzuheben und damit der Messlatte näher zu kommen, die durch Mietvertrags-Neuabschlüsse immer schön steigt.

Die Mieterhöhung ist kollektiv zu verweigern! Interessant wäre zu wissen, wie es jetzt generell in Hamburg aussieht – Mieterhöhungen nach der Mietenspiegelveröffentlichung bitte melden!

 

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